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Samstag, 12. September 2009

Schminkmädchen vergleicht: Mascara (Teil III)

Eingestellt von Schminkmädchen um 13:33 19 Schminkbotschaften
Hallo, ihr Hübschen!

Nachdem ich als L'oréal VIP und bei der Rimmel Abschminkprämie zwei neue Mascara ergattern konnte, erweckte bei meinem letzten DM-Raubzug auch noch eine neue P2 Mascara meine Neugierde.

Ich möchte euch daher heute drei neue Mascara im Test gegen meinen bisherigen Liebling, die Multi Action Mascara von Essence, vorstellen und kann schon verraten, dass ihr sehr gespannt auf die Ergebnisse sein dürft. ;)

Wer die ersten beiden Teile meines Mascara Vergleichs verpasst hat, geht sich zunächst eine Runde schämen (:D) und folgt bei Interesse anschließend den beiden Links:

Teil I

Teil II

Der Test

Und hier sind sie, die Konkurrenten:

Siehe Bild oben (v.l.n.r.)
  • Essence Multi Action Mascara
  • P2 Yes to drama! Mascara
  • Rimmel Sexy Curves Mascara
  • L'oréal Telescopic Explosion Mascara
Die Fakten

Der Inhalt
Essence: 9 ml
P2: 12 ml
Rimmel: 8 ml
L'oréal: 8 ml

Der Preis
Essence: 2,49 Euro
P2: max. 3 Euro (Kassenbon adé! ^^)
Rimmel:
ca. 9 Euro
L'oréal: ca. 10 - 15 Euro

Die Versprechen

Essence: Extra Volumen, Länge, Schwung
P2: XXL Volumen, Länge und Schwung
Rimmel:
Extremes Volumen, vollere, geschwungenere Wimpern
L'oréal: Perfekt entfaltete, gleichmäßig aufgefächerte Wimpern für einen geöffneten Blick

Wissenswertes
Essence: Nur in Schwarz erhältlich, nur zu kaufen in Drogeriemärkten mit Essence Sortiment (z.B. DM, Drospa, Ihr Platz, etc.) Nicht wasserfest.
P2: Als Teil der P2 Daylife & Nightstyle LE erschienen, aber im regulären Sortiment weiterhin erhältlich. Nur als schwarze Variante zu bekommen, nicht wasserfest. Nur zu kaufen in DM-Märkten.
Rimmel:
Auch als wasserfeste Variante erhältlich.
L'oréal: Nur in Schwarz erhältlich, nicht wasserfest.

Die Bürstchen
Essence: Das Bürstchen ist mittelgroß, mit vollen Borsten und wenigen Lücken. Der Kopf verjüngt sich zur Spitze hin, wird etwas schmaler.
P2: Der Kopf der Mascara ist im Vergleich zum Essence Bürstchen größer, weniger dicht und mit deutlich sichtbaren Abständen zwischen den Borsten. Auch er läuft zur Spitze hin schmal zu. Zudem beherbergt der Bürstenkopf als einziger der vier getesteten Mascara feine Fasern, die sich um die eigenen Wimpern legen und sie verlängern und verdichten sollen.
Rimmel:
Eine 3-Kugel-Bürste, die anders als die vorherigen Mascara keine Faserborsten besitzen, sondern gänzlich aus Plastik bestehen. Die Kugeln besitzen verschiedene Größen, die durch schmale Abstände voneinander getrennt sind. Die hinterste der Kugeln ist die volumenmäßig größte. Ihr folgt die mittlere, recht kleine Kugel und an der Spitze findet sich ein etwas längeres, vom Durchmesser der mittleren Kugel identisches, Pendant.
L'oréal: Das einzige Gummibürstchen im Test. Die Form erinnert sehr an die hinterste Kugel der Rimmel-Mascara: Sie ist mit den zur Mitte hin aufsteigenden und an Höhe gewinnenden Borsten lediglich vom Volumen her größer.

v.o.n.u.: Essence, P2, Rimmel, L'oréal
Die Testvoraussetzungen
Foundation und Puder aufgetragen, keine Wimpernzange.

Der Test
Achtung: Leider sind die Testbilder anders angeordnet, als die zuvor eingehaltene Reihenfolge der beschriebenen Mascara. Achtet daher unbedingt auf die nebenstehende Beschriftung!
(Um das Bild zu vergrößern, bitte drauf klicken!)

Bisheriger Testsieger Essence Multi Action
Die Wimpern werden toll definiert, bekommen ein unglaublich schönes Volumen, werden verlängert und verdichtet. Allerdings muss aufgepasst werden, dass man die Härchen nicht übertuscht, da sie sonst verkleben. Hier hat man aber einen großen Spielraum und muss nicht allzu vorsichtig sein.


Rimmel London Sexy Curves Mascara
Die Mascara war eine absolut positive Überraschung, denn nicht nur fällt die Arbeit mit dem Plastikbürstchen und den daran angebrachten Kugeln sehr leicht (man kann sie wie eine normale Mascara anwenden und zusätzlich mit dem vorderen Bereich einzeln nachdefinieren) und man gelangt mit den verschiedenen Stufen sehr gut an sämtliche Bereiche der Wimpern, auch das Ergebnis überzeugt! Die Wimpern sind lang, geschwungen und bekommen einen beinahe romantischen Look. Bei den vorderen Wimpern muss man sich ein wenig mehr Mühe machen und überhaupt nimmt das Tuschen ein wenig mehr Zeit in Anspruch, aber man kann sich nicht "vertuschen": Die Wimpern verkleben auch nach längerem Anmalen nicht und auch Patzer sind mit dem Bürstchen nur sehr schwer zu erzielen.

L'oréal
Telescopic Mascara
Das Bürstchen ist sehr ungewohnt in der Anwendung. Man muss sich zunächst entscheiden, welchen Bereich der Wimpern man zuerst tuschen möchte - ob man von der Mitte ausgehend nach links und rechts wandert, oder von innen nach außen bzw. umgekehrt beginnt -. Die Handhabung an den Wimpern ist auch gewöhnungsbedürftig und bei einem einmaligen Testlauf nicht wirklich zu durchschauen. Ich habe daher verschiedene Auftragsweisen probiert und bin letztendlich dazu übergegangen, die Wimpern von der Mitte nach außen in kurzen zusammenhängenden Strichen von unten nach oben zu tuschen und zum Schluss den Innenwinkel zu definieren. Ganz optimal empfand ich diese Art und Weise allerdings nicht, weswegen vielleicht auch das Ergebnis nicht wirklich überzeugte: Die Wimpern wirkten sehr unterschiedlich im Volumen, aber immerhin verlängert
. Durch die mühevolle lange Arbeit an den Wimpern wird nicht nur viel Zeit in Anspruch genommen, auch die Wimpern müssen mehrfach übertuscht werden und verkleben dadurch leicht. Dazu kommt, dass sich einmal ein richtiger Mascaraklumpen (Fragt mich nicht, wo der her kam!?) in den Wimpern verfangen hat, der nur sehr umständlich zu entfernen war und das Endergebnis nicht gerade verbessert hat.

P2 Yes to drama! Mascara
Das Ergebnis beim Tuschen wird mit jedem Moment des Einsatzes der Yes to drama besser. Man benötigt eine kleine Weile, um den gewünschten Endeffekt zu erreichen, dieser erzielte bei mir jedoch einen wahren "Wow-Effekt", sodass ich direkt nach dem ersten Tuschen mit der Kamera ins Bad gestürmt bin, um ein Beweisfoto zu machen - deshalb auch der Lidstrich. ;) Die Yes to drama schafft es, die Wimpern zu verlängern, ihnen Schwung zu geben und sie dezent zu verdichten. Dezent nur im Vergleich mit der Multi Action, die die Wimpern noch ein wenig plüschiger macht. Die Yes to drama erschafft einen natürlich dramatischen Effekt - natürlich weil die Wimpern perfekt getrennt werden, trotzdem voluminös und verdichtet aussehen, ohne pornös zu wirken; dramatisch weil der Augenaufschlag einfach toll aussieht -, außerdem verzeiht sie ein zu übereifriges Tuschen und arbeitet sogar mit jedem Tuschvorgang besser.
Die Größe der Bürste erscheint nur beim ersten Ansetzen hinderlich, man findet sich sehr schnell ein und benötigt beim Tuschen nicht länger als bei normal großen Bürstchen.

Fazit

Platz numero 1 teilen sich die Multi Action Mascara von Essence und mein neuer Liebling die P2 Yes to drama. Beide Mascara erreichen genau das, was ich von einer Mascara erwarte und zaubern einen voluminösen, verdichteten, schwungvollen Augenaufschlag, der sich sowohl im Alltag als auch zu Festlichkeiten sehen lassen kann.
Die Yes to drama besitzt gegenüber der Multi Action sogar unglaubliche 1/3 mehr Inhalt und das bei beinahe gleichem Preis. Die Yes to drama ist für mich lediglich etwas schwerer zu beziehen (und sicher auch für viele von euch), da sie nur im DM zu finden ist.

Der zweite Platz war nicht etwa deswegen schwer zu bestimmen, weil die drittplatzierte Mascara nur um eine Nasenlänge dahinter lag - im Gegenteil, sie hat einen deutlichen Abstand zu meiner Nummer 2! Sie nämlich - Platz Nr. 2 -, macht ein so schönes Ergebnis, dass ich sie beinahe bei den Spitzenreitern platziert hätte. Die Rede ist von der Rimmel Sexy Curves Mascara.
Ich mag den weichen, romantischen und verlängerten Look den sie kreiert. Jedoch - und das war ausschlaggebend für Platz 2 - nicht jeden Tag. Außerdem ist sie mit etwa 9 Euro deutlich teurer als seine beiden Konkurrenten und daher werde ich vor einem Nachkauf erst einmal gut überlegen. :)

Auf dem letzten Platz ist die L'oréal Telescopic Explosion gelandet. Ganz einfach weil mir die Handhabung zu umständlich ist und mich der ungleichmäßige Effekt nicht überzeugt. Außerdem hat mich der Mascara-Klumpen, der sich während des Tuschens in meinen Wimpern verfangen hat, regelrecht entsetzt. So etwas ist mir noch nie - nicht mal mit einer preiswerten Mascara - wiederfahren und darf einfach nicht sein. Wäre mir das am Morgen passiert und hätte ich dann erst mit einem Wattestäbchen auf Klümpchenfang gehen müssen, wäre die Mascara wohl vor Wut gleich im Mülleimer gelandet. ^^ (Da ich aber nirgends mehr hin musste und dann und wann ein sonniges Gemüt besitze, hat sie vorerst ein kuscheliges Plätzchen in der hintersten Ecke meines Schminktischs bekommen. :D)

Dankeschön an alle, die den kompletten Test gelesen haben. Weniger Text ist für mich als Quasseltante einfach nicht drin. ;)

Falls ihr ähnliche, oder gänzlich andere Erfahrungen habt, freue ich mich über einen Kommentar oder Schnattereien in der Schnatterbox. :)

Liebe Grüße


Freitag, 14. August 2009

Schminkmädchen vergleicht: Mascara (Teil II)

Eingestellt von Schminkmädchen um 12:12 13 Schminkbotschaften
Hallo, ihr Lieben!

Ich habe zwei neue Mascara bekommen und sie bereits getestet. Meine Erfahrungen mit der
  • Volum'Up von Agnès B. und der
  • Black Mania von Essence
v.o.n.u.: möchte ich gern mit euch im zweiten Teil meines Mascara-Tests teilen. Wer Teil I verpasst hat und wer wissen möchte, mit welchem Testsieger ich die beiden heutigen Mascara vergleiche, der kann hier noch einmal nachlesen:

KLICK
Die Fakten

Getestet werden

  • Agnès B. Volum'Up Mascara
  • Essense Black Mania Mascara
  • Testsieger von Teil I: Essence Multi Action Mascara
Der Inhalt
Agnès B.: 7,7 ml
Essence Black Mania: 8 ml
Essence Multi Action: 9 ml

Der Preis
Agnès B.: regulärer Preis 18,00 Euro; aktuell im Angebot für 12,50 Euro
Essence Black Mania: 2,49 Euro
Essence Multi Action:
2,49 Euro

Die Versprechen
Agnès B.: 7 x mehr Volumen, mehr Dichte und Schwung ohne zu verklumpen
Essence Black Mania: Extra Volumen
Essence Multi Action:
Extra Volumen, Länge, Schwung



Wissenswertes
Agnès B.: Patentierte Spiralbürste, weiche Wachse für Volumen, widerstands-
fähige Wachse für Schwung, fixierende Wirkstoffe für extra langen Halt, erhältlich in den Farben: Tief-Braun, Schickes Schwarz
Essence Black Mania: Mit Carbon Black Pigmenten für intensives Schwarz, n
ur in Schwarz erhältlich, nur zu kaufen in Drogeriemärkten mit Essence Sortiment (z.B. DM, Drospa, Ihr Platz, etc.), eventuell Limited bzw. Sonderedition?
Essence Multi Action: Nur in Schwarz erhältlich, nur zu kaufen in Drogeriemärkten mit Essence Sortiment (z.B. DM, Drospa, Ihr Platz, etc.)

Die Bürstchen
Agnès B.: Das Bürstchen des Agnès B ist ziemlich lang und daher recht umständlich. Gerade die kürzeren Härchen zum Lidwinkel hin können nur mit viel Mühe getuscht werden. Ansonsten nimmt die Mascara gut Farbe aus dem Röhrchen auf, im vorderen Teil sogar etwas zuviel.
Essence Black Mania: Die Black Mania habe ich gekauft, da mich das Bürstchen sehr an das der Multi Action erinnert hat. Bis auf dass die Borsten weniger dicht und länger als die der Multi Action sind, ist mir kein weiterer Unterschied aufgefallen.
Essence Multi Action: Das Bürstchen ist dem des Black Manias recht ähnlich, hat jedoch dichtere und um ein Wenig kürzere Borsten. Die Form ist nahezu identisch.

v.o.n.u.: Agnès B. Volum'Up, Essence Black Mania, Essence Multi Action



Die Testvoraussetzungen
Foundation und Puder aufgetragen

Der Test
ohne Einsatz einer Wimpernzange!
(Um das Bild zu vergrößern, bitte drauf klicken!)

Testsieger Essence Multi Action
Die Wimpern werden toll definiert, bekommen ein unglaublich schönes Volumen, werden verlängert und verdichtet. Allerdings muss aufgepasst werden, dass man die Härchen nicht übertuscht, da sie sonst verkleben.

Agnés B. Volum'Up
Die Wimpern werden filigran getrennt, erhalten Länge und Volumen. Allerdings ist es sehr umständlich mit dem vorderen Teil des Bürstchens die Wimpern am Innenwinkel zu tuschen, da die Bürste einfach sehr groß ist. Außerdem ist man immer dazu gezwungen, diesen vorderen Borstenteil an der Mascarahülle oder einem Tuch abzustreifen, da sie dort (verschwenderisch) viel Farbe aufnimmt. Im Laufe des Tages kommen leider ein paar abgefallene Schwarze Pünktchen rund um das Auge zum Vorschein.

Essence Black Mania

Die Wimpern werden ungleichmäßig getrennt und auch ungleichmäßig mit Volumen versorgt. An Länge erhalten sie, aber nicht übermäßig. Die unteren Wimpern werden jedoch ganz schön definiert.

Fazit

Gewinner ist zum zweiten Mal die Multi Action Mascara von Essence. Sie gibt das Versprechen von Volumen, Länge und Schwung - und hält es auch! Zudem ist sie mit dem meisten Inhalt unter den Testkandidatin - auch gegenüber der Black Mania von Essence, die bei 1 ml weniger Inhalt genauso viel kostet -, unglaublich günstig.

Platz Nummer 2 konnte sich die Volum'Up von Agnès B. ergattern. Sie trennt die Wimpern anders als die Multi Action - wesentlich filigraner -, was mir sehr gut gefällt, meine Wimpern aber auch sehr unscheinbar wirken lässt. Gerade wenn ich (und das tue ich jeden Tag) einen breiten Lidstrich trage. Außerdem krümelt sie ein wenig, was ein No-Go ist, gerade wenn man sich nicht den ganzen Tag im Spiegel betrachten und im Gesicht rumwischen kann.

Schlusslicht bildet die Black Mania Mascara von Essence. Sie gibt es ganz neu im Sortiment, allerdings war sie nicht neben den regulären Mascara eingebettet, sondern stand mit weiteren neuen Produkten ein wenig abseits im Essence Regal. Vielleicht also ist dies eine Sonderaktion und die Mascara nicht immer erhältlich.
Besoders traurig bin ich darüber allerdings nicht. Die Wimpern bekommen, ohne dass man sie zuviel tuscht, nicht das gewünschte Volumen, das ich gern hätte und von der Multi Action kenne. Auch muss man sich mit den kürzeren Härchen sehr abmühen, dass sie überhaupt etwas Volumen bekommen, was den Effekt hat, dass die Wimpern nur ungleichmäßig an Höhe gewinnen.

Dankeschön fürs Lesen!

Liebe Grüße


Donnerstag, 6. August 2009

MAC im Vergleich plus Quicktipp Anwendung: Brush #231 vs. Coastalscents Pink Oval Taklon Lip Brush

Eingestellt von Schminkmädchen um 19:01 8 Schminkbotschaften
Ich bin wieder auf einen Dupe gestoßen bzw. auf einen Pinsel, der sich diesen Titel verdienen möchte. Dieses Mal geht es um den vermeintlichen Bruder vom MAC Pinsel #231.

Vorneweg: beide Pinsel sind kleine Multitalente und können viel mehr als das, was sie eigentlich leisten sollen. Um zu erfahren, was man mit ihnen alles anstellen kann - einfach weiterlesen. ;)

Die Konkurrenten
v.o.n.u.: MAC 231, Coastalscents Pink Oval Taklon Lip Brush

Die Testkriterien
  • Der erste Eindruck
  • Das Bürstchen
  • Quicktipp: Die Anwendungsmöglichkeiten
  • Der Preis
  • Der Auftrag
  • Das Waschen
Der erste Eindruck
Von der Aufmachung her - vom Design -, unterscheiden sich die beiden Pinsel grundlegend: Wohingegen der MAC Pinsel in klassischem Schwarz aufwatet und sowohl den Unternehmensnamen als auch eine Modellnummer trägt, ist er Coastalscents Pinsel frei von jeglicher Beschriftung und kommt in einem äußerst hübschen Rosa daher. Der MAC Pinsel ist hochwertiger und schwerer in der Verarbeitung und im Material robuster: Die Pinselhaare sind in einem Metallschaft eingefasst, der Coastalscents besitzt lediglich einen aus Plastik. In der Pinsellänge jedoch finden beide Testkandidaten eine Gemeinsamkeit (ca. 15cm).

Das Bürstchen
v.o.n.u.: MAC 231, Coastalscents Pink Oval Taklon Lip Brush


Das Bürstchen
Die Borsten der beiden Pinsel sehen auf den ersten Blick beinahe identisch aus. Lediglich die weißgefärbte Spitze des MAC 231 nimmt ein wenig mehr Raum ein, als die des Coastal Scents Pinsel (gut zu erkennen auf den Bildern).
Macht man sich die Mühe und misst die Härchen ab, so sind beide Borsten ca. 0,7 mm lang. Mit viel Fantasie ist der MAC 231 ein wenig breiter, als der Coastal Scents; nachgemessen entspricht diese Fantasie einem halben Millimeter. Die Pinselborsten sind bei beiden Testkandidaten aus synthetischem Haar.
Der "Drucktest" auf dem Handrücken lässt erste (nicht unbedingt qualitative!) Unterschiede deutlich werden: Der Coastalscents gibt weniger nach als der MAC 231, bei dem die Härchen so gut wie bis zum Metallschaftanfang beweglich sind. Die Borsten des Coastal Scents Pinsels biegen sich bereits ab der Mitte nicht mehr so leicht mit und bleiben relativ starr in der Form.
Eine weitere Gemeinsamkeit findet sich in der Verjüngung der Haare nach vorn hin.

Quicktipp: Die Anwendungsmöglichkeiten
Das sagen die Hersteller:
MAC: "Zum Auftragen und professionellen Verblenden von Lidschatten. Flacher Pinsel in Paddel-Form, der professionell und geschmeidig Übergänge glättet. Geeignet für pudrige oder cremige Konsistenzen."

Coastal Scents: Veganer Pinsel zum Auftragen von Lippenfarbe.

Ich bin der Meinung, die Pinsel können noch weitaus mehr! Und da ich meine nachfolgenden Behauptungen natürlich getestet habe, denke ich es nicht nur, sondern weiß dass dem so ist. :)
Beide Pinsel habe ich ausprobiert...

... am Auge:
  • Die Pinsel mussten ihr Können im Deifinieren der Lidfalte und zum nach oben hin Ausblenden beweisen. Hier schnitt der MAC 231 aufgrund seiner beweglicheren Härchen deutlich besser ab.
  • Im Lidinnenwinkel trugen beide Pinsel Lidschatten präzise und gut deckend auf. Zweimal Daumen hoch!
  • Auch pudrige sowie cremige Lidschatten und Bases tragen beide Pinsel gut, der MAC 231 sehr gut auf. Der Coastal Scents ist auch hier durch seine störrischen Borsten ein wenig in seinem Tun gehindert.
  • Die Augenbrauen lassen sich mit beiden Pinseln gut nachziehen. Verwendet habe ich dazu einen pudrigen Lidschatten.
  • Jetzt kommt die absolute Überraschung: Die Pinsel tragen im Kinderspiel und äußerst präzise einen Lidstrich mit Geleyelinern (getestet habe ich mit MACs Fluidline) auf - sowohl dünn, als auch etwas breiter. Ich habe erst vor ca. drei oder vier Jahren mit dem Lidstrich ziehen angefangen (Grobmotorikerin ^^) und mich vor dem Einsatz des MAC 209 in Kombination mit dem Blacktrack Fluidline sehr schwer getan. Noch immer zu ungeschickt bin ich im Umgang mit einem angeschrägten Pinsel (Angled Brush), umso überraschter war ich, als mir der Lidstrich mit beiden Pinseln auf Anhieb und gänzlich mühelos gelang.
    Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren!! :D
... auf den Lippen:

Sowohl der MAC 231 als auch der Pinsel von Coastal Scents eignen sich hervorragend, um Lippenstift und/oder Gloss aufzutragen. Durch die Verjüngung der Haare gelingen präzise Linien, die relativ festen Borsten beider Pinsel malen auch die restlichen Lippen gleichmäßig aus.

Der Preis
MAC: 18 Euro, in Deutschland zu erwerben in MAC Stores oder Countern, in einigen Douglas Filialen und Douglas Online
Costal Scents: 1,99 US-Dollar (je nach Kurs 1,39 Euro), zu erwerben bei Coastal Scents

Der Auftrag
Hiermit ist die Linienstärke der Pinsel gemeint. Geswatched habe ich mit rotem Lippenstift, jeweils einmal sehr vorsichtig (um die feinste Pinselstärke zu zeigen) und einmal mit etwas mehr Druck (um einen großflächigeren Auftrag zu simulieren):
v.r.n.l.: Coastal Scents, MAC

Vorneweg: die Linien gehen noch präziser, was gerade am Auge von vielen gewünscht sein wird. Man erkennt aber in diesem Fall sehr deutlich, dass der Coastalscents ein wenig grober ist, was die Linienstärke angeht. Der MAC im Vergleich trägt feiner, aber auch dezenter auf.

Das Waschen
Pinsel zuvor zum Auftrag von rotem Lippenstift benutzt

Ich benutze zum Waschen den MAC Pinselreiniger und/oder den Beautyblender Cleanser. Der MAC 231 ließ sich relativ leicht reinigen. Um richtig schön weiß zu werden, wurde jedoch der Beautyblender Cleanser benötigt. Nach dieser Wäsche war der Pinsel wieder strahlend weiß und wie neu.

Der Coastal Scents Pinsel wurde leider weder mit dem MAC Pinselreiniger richtig sauber, noch mit dem Beautyblender Cleanser. Auch der zweite Pinsel, den ich besitze und der mit dem roten Lippenstift beschmutzt war, wurde nicht restlos sauber.
Mit etwas Mühe jedoch dürfte dies gelingen, allerdings kostet es Zeit und Nerven, was bei einem Pinsel nicht sein dürfte, der für cremige Konsistenzen konzipiert ist.

Das Fazit


Die beiden Pinsel sind vielseitiger, als ihr Ruf und für experimentierfreudige Beauties sowie Beauties, die gern von Alleskönnern umgeben sind, genau das Richtige.
Der Coastal Scents Pinsel ist nicht nur ein sehr guter Dupe, sondern auch eine echte Alternative zum MAC 231.
Bis auf die Reinigung hat er in beinahe jedem Punkt ebenso überzeugt wie der 231 von MAC und ist zudem unglaublich günstig. Selbst wer jetzt immer noch skeptisch ist, kann bei dem Preis eigentlich nichts falsch machen. :)

Auch kleine Romane gehen irgendwann einmal zu Ende. Wie auch dieser. :)

Dankeschön fürs Lesen und einen schönen Abend

Mittwoch, 5. August 2009

MAC im Vergleich: Peppermint Patti vs. Mini B. Pastell-Grün von Agnès B.

Eingestellt von Schminkmädchen um 20:08 11 Schminkbotschaften
Der Peppermint Patti Nagellack aus der MAC Sugarsweet LE war unglaublich beliebt und durch die zusätzliche Limitiertheit auf nur 3 Stores in Deutschland auch rasend schnell ausverkauft. Da ich nicht wusste, ob ich noch einen ergattere, habe ich nach einem Dupe gesucht und auch geglaubt, ihn gefunden zu haben: der Mini B. feet in Pastell-Grün von Agnès B.

Ob der Mini B. von Agnès B. dem Peppermint Patti ein Konkurrent ist, habe ich getestet. :)

Die Testkriterien
  • Der erste Eindruck
  • Der Inhalt
  • Der Preis
  • Die Farbe
  • Der Auftrag
  • Die Trockenzeit
  • Das Ablackieren
Der erste Eindruck
Das Mini B. Fläschchen ist deutlich schmaler als das des MAC Nagellacks und mit silberner Kappe versehen. Der Peppermint Patti hingegen besitzt wie alle MAC Nagellacke ein schwarzes Deckelchen. Auch hat er keine LE-Verpackung, sondern ist wie die regulären MAC Lacke gestaltet.

Der Inhalt
MAC: 10ml
Agnès B.: 6ml

Der Preis
MAC: 12 Euro
Agnès B: regulär 6,30 Euro, aktuell (und immer mal wieder) im Angebot für 2,99 Euro

Die Farbe
Ich habe den Mini B. in Pastell-Grün blind bestellt und war bei seinem Eintreffen von der Farbe ziemlich überrascht. Vorneweg: sie ist wirklich sehr hübsch, aber auch ohne den Peppermint Patti direkt daneben stehen zu haben, deutlich pastelliger.
Ich habe also den Peppermint Patti gezückt und den direkten Vergleich im Fläschchen gemacht. Mein erster Eindruck war richtig: der Peppermint Patti ist deutlich dunkler und weniger milchig als de Mini B., der eher hellgrün-pastellig, als mintfarben ist.
Auch auf den Nägeln sieht man die Farbunterschiede sehr deutlich:

v.l.n.r.: MAC Peppermint Patti, Agnès B. Mini B. feet Grün-Pastell


Der Auftrag
MAC: Der Peppermint Patti lässt sich in einer Schicht nicht deckend und auch nur streifig auftragen. Um ein ebenmäßiges, deckendes Ergebnis zu erzielen werden drei Schichten benötigt. Auffällig ist, dass der Lack im Laufe des Lackierens aller 10 Nägel deutlich zähflüssiger wird und sich immer streifiger auftragen lässt. Auch die dritte Schicht ist nur mit etwas Mühe eben aufzutragen.

Agnès B: Auch der Mini B. lässt sich in der ersten Schicht nur streifig auftragen, deckt jedoch mit der zweiten Schicht perfekt.

Die Trockenzeit
Sowohl die drei Schichten des Peppermint Patty als auch die zwei Lackierungen des Mini B. trocknen innerhalb von 10 Minuten so, dass man mit dem Finger herüber fahren kann. Nur 20 Minuten später sind beide Lacke stoßfest.

Das Ablackieren
Das Ablackieren ist bei vielen Lacken eine Qual; man werkelt unendlich lang an den Nägeln herum und verfärbt oftmals die Haut drum herum.
Ich liebe die MAC Nagellacke dafür, dass sie so unglaublich einfach abzulackieren sind. Kaum 5-10 Sekunden pro Finger benötige ich, um sämtliche Farbe restlos und ohne die Nagelhaut zu verfärben abzubekommen. Das habe ich bisher bei keinem Lack erlebt (erst recht nicht bei mehr als einer dünnen Schicht) und bin sehr, sehr angetan.
Umso überraschter war ich, als sich der Mini B. ebenso schnell von meinen Nägeln löste, keine Rückstände hinterließ und auch die Haut um den Nagel herum nicht verfärbte. Daumen hoch für beide Lacke!

Das Fazit

Ein Dupe vom Peppermint Patti ist der Mini B. feet Pastell-Grün leider nicht. Sein Grün ist viel pastelliger und geht vom Farbton her weniger ins Mintgrüne als der Ton vom Peppermint Patti. Die Farbe vom Mini B. ist bisher jedoch einzigartig, zumindest für den günstigen Preis. Wem sie also gefällt, der sollte nicht länger zögern, ihn in seiner Sammlung aufzunehmen. :)

Ich danke euch fürs Lesen!
Habt einen schönen Abend

Montag, 3. August 2009

MAC im Vergleich: Stars'n'Rockets vs. NYX Purple

Eingestellt von Schminkmädchen um 17:44 5 Schminkbotschaften
Erstaunlich wie viele Dupes man glaubt zu entdecken (feiner Deutsch :D), wenn man sich erst einmal mehr mit dem Thema beschäftigt. Ich habe wieder einen ausfindig gemacht, der im Folgenden gegen das beliebte MAC Must Have antreten muss.

Die Konkurrenten

v.l.n.r.: NYX Single Eyeshadow Purple, MAC Stars'n'Rockets

Der Vergleich

Die Optik und Farbe
Der Blick ins Töpfchen zeigt zwei von der Farbnuance her unterschiedliche Eyeshadows. Der Purple von NYX ist, wie sein Name es bereits vermuten lässt, deutlich fliederfarbener als der Stars'n'Rockets, der sich mehr dem Pink ansiedelt. Beide Lidschatten sind duochromatisch und besitzen einen blauen Shimmer, der im ersten Eindruck vollkommen identisch ist.

Die Menge
Im direkten Vergleich fällt rein optisch die größere Fläche des NYX Purple auf. Auch im Gewicht spiegelt sich diese Einschätzung wieder: Der Purple besitzt 2g Produkt, der Stars'n'Rockets nur 1,3g.

Das Finish
MAC Stars'n'Rockets: Veluxe Pearl
NYX Purple: Hier ist kein Finish angegeben. Der Lidschatten ist jedoch wesentlich buttriger und leichter aus dem Töpfchen zu entnehmen.

Preis
NYX Purple: NYX Single Eyeshadows kosten in den USA zwischen 3,50 und 5 Dollar (je nach Kurs zwischen 2,45 und 3,50 Euro), in Deutschland gibt es sie ab 7,50 Euro.
MAC Stars'n'Rockets: Den Lidschatten gibt es wie bei MAC üblich einmal im Pott für 16,50 Euro, oder als Refill für Paletten für 12 Euro.

Swatches
Base: MAC Soft Ocre Paintpot
v.l.n.r.: Purple, Stars'n'Rockets


1. Reihe v.l.n.r. ohne Base: Purple, Stars'n'Rockets
2. Reihe v.l.n.r. mit Base (Blacktrack Fluidline): Purple, Stars'n'Rockets

Die Auswertung

Ohne Base unterscheiden sich die Lidschatten zwar im Farbton, jedoch besitzen sich dieselbe Eigenschaft im Shimmer: Sie sind duochromatisch. Dieser bläuliche Shimmer tritt beim Stars'n'Rockets ohne Base stärker hervor, doch auch beim Purple ist er deutlich sichtbar. Deutlich farbintensiver werden die Lidschatten auf einer Base. Ich habe MACs Paintpot Soft Ochre genommen, aber auch die Urban Decay Primer Potion und die Too Face Shadow Insurance machen einen Unterschied zum aufgetragenen Lidschatten ohne Base.
Auf einer schwarzen Base intensivieren sich sowohl der Farbton, als auch der bläuliche Shimmer. Die Lidschatten kommen wesentlich brillianter und violetter raus. Interessant ist, dass die schwarze Base die Farbunterschiede zwischen den beiden Eyeshadows fast gänzlich minimiert - der Purple und der Stars'n'rockets sehen sich hier zum Verwechseln ähnlich.

Das Fazit


Die Farbunterschiede der beiden Eyeshadows, ohne und mit einer neutralen Base aufgetragen, rechtfertigen den Kauf beider Lidschatten. Wer aufgrund des Duochromes sich für einen der beiden Lidschatten entscheiden möchte und davon ausgeht, dass er ihn auf einer schwarzen Base aufträgt, der kann sich ruhigen Gewissens für den Purple entscheiden.

Wer Interesse an dem NYX Lidschatten, oder allgemein an der Produktpalette von NYX hat, kann bei mir gern die Bezugsquellen erfragen. :)

Liebe Grüße

Sonntag, 2. August 2009

Schminkmädchen vergleicht: Mascara

Eingestellt von Schminkmädchen um 11:33 11 Schminkbotschaften
Wenn es etwas gibt, ohne das ich nie aus dem Haus gehen würde, selbst wenn ich sonst komplett ungeschminkt bin, ist Mascara.

Das bisschen Farbe auf den Wimpern und der Schwung, den sie durch das Aufhübschen bekommen, lässt einen an manchen Tagen frischer erscheinen, als man wirklich ist. Und da wir solche Tage nicht nur alle kennen, sondern sie auch immer wieder ungewollt durchleben müssen, dachte ich mir, ich helfe euch ein wenig dabei die ultimative "Frischmach-Mascara" zu finden.

Also, Augen auf für:

Die Konkurrenten

v.l.n.r.: Artdeco All in One, L'oreal Double Extension, Essence Multi Action

Die Fakten

Der Inhalt
Artdeco:
8 ml
L'oreal: 2x 6ml
Essence: 9 ml

Der Preis
Artdeco:
ca. 13 Euro
L'oreal: ca. 10 - 13 Euro
Essence: ca. 2,49 Euro

Die Versprechen
Artdeco:
Länge, Flexibilität, Fülle
L'oreal: Kräftigung, Verlängerung: bis zu 60% mehr Länge, perfekte Trennung
Essence: Extra Volumen, Länge, Schwung

Wissenswertes
Artdeco:
Parfümfrei, erhältlich in den Farben: Black, Brown, Blue, Lilac, Green
L'oreal: Zwei-Phasen-Mascara: weiße Seite Grundierung, Verlängerung (mit Ceramid R und pflanzlichen Fasern zur Verlängerung der Wimpern), schwarze Seite Farbe und Verlängerung; erhältlich in den Varianten: Carbon Black (intensives Schwarz, bis zu 70% Verlängerung), Waterproff Black 01, Technologie Beauty Tubes
Essence:
Nur in Schwarz erhältlich, nur zu kaufen in Drogeriemärkten mit Essence Sortiment (z.B. DM, Drospa, Ihr Platz, etc.)

Die Bürstchen
v.on.u.: Artdeco, L'oreal, Essence

Die Testvoraussetzungen
Nichts als die ungeschminkte, verschlafene Wahrheit! :)

Der Test
ohne Einsatz einer Wimpernzange!

Artdeco - All in One
Ich muss sagen, ich bin überrascht - und das im positiven Sinne! Die All in One Mascara verlägert und füllt die Wimpern, außerdem bekommen sie einen schöne Schwung. Allerdings muss man ein wenig mehr tuschen, um den oben gezeigten Effekt zu erreichen. Übertreibt man es und bürstet die Wimpern darüber hinaus, verkleben sie allerdings sehr stark. Es muss also unbedingt der richtige Moment abgepasst werden!
Es empfiehlt sich hier der Einsatz einer Wimpernzange, um der Mascara ein wenig die Arbeit für Volumen abzunehmen - das nämlich ist der Grund, wieso man dazu neigt mehrfach nachzutuschen.

L'oreal - Double Extension
Die Double Extension war jahrelang mein Liebling unter den Mascaras. Im Test schneidet sie bei gleichzeitiger Benutzung der Base und der Grundierung am schlechtesten ab. Die Wimpern werden gegenüber den anderen beiden Testkandidaten weniger verdichtet, verkleben leicht und haben weniger Volumen und Länge. Zudem werden die vorderen kurzen Wimpern überhaupt nicht schön definiert.
Ein wenig besser sieht das Ergebnis aus, wenn man die weiße Base weglässt, allerdings ist dies ja nicht Sinn und Zweck der Mascara.

Essence - Multi Action
Die viel gehypte und durch und durch gelobte Mascara von Essence ist bei mir schon vor einiger Zeit eingezogen, mehrfach nachgekauft worden und seither tagtäglich in Benutzung. Sie ist zusammen mit der Artdeco Mascara die Wimperntusche, die den Versprechungen der Hersteller und meinen Erwartungen am ehesten entspricht.
Die Wimpern werden toll definiert, bekommen ein unglaublich schönes Volumen, werden verlängert und verdichtet. Auch hier muss allerdings wieder aufgepasst werden, dass man die Härchen nicht übertuscht, da sie sonst verkleben. Allerdings lässt die Multi Action hier zuviel Wagemut leichter zu, als die Artdeco.

Fazit

Meine alte und zukünftige Nummer 1 ist die Multi Action von Essence. Sowohl was das Finish der Wimpern als auch den Preis angeht (sagenhaft günstige 2,49 Euro - das sind 5 Multi Action Mascara für 1 Mascara der Konkurrenten!), schlägt sie die Mitbewerber - im wahrsten Sinne des Wortes - um Längen.
Ich kann sie guten Gewissens empfehlen und möchte jeden, der sie noch nicht probiert hat, dazu anhalten die eigene Lieblingsmascara mit ihr zu vergleichen. Bei 2,49 Euro könnt ihr wirklich kaum etwas falsch machen.

Nummer 2 ist die Artdeco Mascara, die mich wirklich überzeugt hat. Allerdings neige ich dazu, es dann und wann ein wenig zu gut mit meinen Wimpern zu meinen, was sehr unschön und mit Abschminken enden kann. Das, zusammen mit dem Preis, lässt sie im direkten Vergleich mit der Nummer eins doch ziemlich alt aussehen. Ich werde sie nicht nachkaufen.
Allerdings ist die Farbvielfalt der All in One wirklich herausragend. Wer auf der Suche nach farbigen Mascara und nicht halb so grobmotorisch ist wie ich, der sollte sie testen gehen. :)

Das Schlusslicht ist meine Langzeitgeliebte, die Double Extension Mascara von L'oreal. Mit Base war sie für meine Wimpern schon immer relativ unbrauchbar, da die Wimpern einfach zu schnell verkleben. Das Ergebnis ist ansprechend, aber im Gegensatz zu den beiden Erstplatzierten, nicht ganz so überzeugend. Zudem ist sie mit 10 Euro im Angebot und 13 Euro aufwärts außerhalb einer Aktion einfach zu teuer.

Tipps und Tricks

Haltbarkeit
Bei allen Mascaras, ob nun den drei genannten oder Tusche im Allgemeinen, ist besonders wichtig sie regelmäßig auszutauschen. Als Richtwert kann man vielleicht 6 Wochen nennen; manche Mascara, oder eine unsachgemäße Lagerung, erfordern es jedoch sie eher wegzuwerfen.

Hygiene
Benutzt nur im Ausnahmefall Fremdmascara von Familie, Freunden oder Bekannten. Besonders empfindliche Augen neigen zur Unverträglichkeit, außerdem werden so unschöne Krankheiten wie Bindehautentzündungen rasend schnell übertragen.

Anwendung
Um ein Nachkaufen eurer Mascara möglichst lang hinaus zu zögern, lasst die Tusche so wenig wie möglich mit Luft in Berührung kommen. Das heißt: verzichtet auf Pumpen (dadurch wird mehr Luft hineingepumpt, als Farbe herausgeholt wird!) und kreist stattdessen das Bürstchen im Mascararöhrchen. Außerdem ganz wichtig: die Mascara nach dem Benutzen immer gleich und fest verschließen.

Das waren sie also, meine drei Mascara-Lieblinge im direkten Vergleich. Schreibt mir doch, welche eure Lieblingsmascara ist und welche Fehlkäufe bereits hinter euch liegen. Ich freu mich drauf! :)

Liebe Grüße

Samstag, 1. August 2009

MAC im Vergleich: Signed, Sealed vs. Poppy Noir

Eingestellt von Schminkmädchen um 13:15 4 Schminkbotschaften
Nachdem ich nun stolze Besitzerin beider Graphic Garden Paletten bin und mir überlege, wie ich die einzelnen Eyeshadows am besten kombinieren kann, ist mir bei der Fresh Cut Palette der braune Ton (Poppy Noir) ins Auge gesprungen. Da ich noch immer kein Backup vom Signed, Sealed habe, der perfekt dafür ist um meine Augenbrauen nachzuziehen und die Lidfalte abzudunkeln, habe ich mich gefragt, ob der Poppy Noir nicht die ideale Nachbetzung wäre. Genau dem werde ich heute auf die Spur gehen. :)

Die Konkurrenten
links Signed, Sealed, rechts daneben Poppy Noir (unten links)

Die Testkriterien

Die Fakten - Signed, sealed
  • matte² Finish: So farbintensiv wie Pigmente bei gleichzeitiger matter, butterweicher Textur.
  • discontinued: Der Farbton ist nicht mehr in Deutschland erhältlich und nur noch schwer im Ausland (z.B. England, USA), oder mit viel Glück über Ebay zu bekommen.
  • Farbe: Kühles bis neutrales Dunkelbraun ohne sichtbaren Shimmer.
  • Verkaufsformen: Als Lidschatten im Pott, oder als Refill für Paletten.
Die Fakten - Poppy Noir
  • Velvet Finish: Seidenweich im Auftrag, hohe Farbabgabe.
  • Limited: Der Farbton ist limitiert und ausschließlich in der aktuellen Graphic Gardens Kollektion erhältlich.
  • Farbe: Neutraler Braunton mit subtilen multidimensionalen Shimmerpartikeln, die jedoch auf der Haut nur bei direktem Licht sichtbar sind.
  • Verkaufsformen: Einer von sechs limitierten Lidschatten in Palettenform.
Der erste Eindruck

Sowohl Signed, Sealed als auch der Poppy Noir wirken im Töpfchen nicht gäzlich matt. Der Signed, Sealed hat kaum sichtbare kühle multidimensionale Shimmerpartikel, die vom Poppy Noir treten etwas stärker hervor und wirken vom Grundton her goldig warm, sind jedoch multidimensional und sehr fein. Wohingegen der Signed, Sealed relativ kühl wirkt, erscheint der Poppy Noir recht warm und besitzt einen deutlich rot-violetten Unterton.

Swatches
li. Signed, Sealed, re. Poppy Noir

Auf der Haut sind die Farbunterschiede ebenso deutlich zu erkennen wie im Töpfchen: Der Signed, Sealed ist wesentlich dunkler als der Poppy Noir, ein Shimmer ist nicht mehr erkennbar. Der Poppy Noir ist ohne direkten Lichteinfall ebenso matt wie sein Konkurrent, allerdings wird im Sonnenlicht der multidimensionale Shimmer sichtbar.
Beide Farbtöne passen auf den Augebrauen aufgetragen sehr gut zu dunkelbrauen bis schwarzen Haarfarben. Der Poppy Noir shimmert zwar ein wenig, allerdings ist dieser Shimmer selbst bei Sonnenlicht subtil und mehr zu erahnen als wirklich sichtbar.

Fazit
Ich werde sowohl den Signed, Sealed als auch den Poppy Noir zum Nachzeichnen meiner Brauen verwenden; den Poppy Noir allerdings nur solange bis jemand mich auf den Shimmer anspricht. :D

So, jetzt wisst ihr bescheid. ^^

Lasst mich doch eure Erfahrungen mit den neuen Paletten wissen, oder zeigt mir Fotos eurer Looks mit ihnen!

Liebe Grüße


Samstag, 25. Juli 2009

MAC im Vergleich II: Daft Pink vs. Love Rock

Eingestellt von Schminkmädchen um 10:55 0 Schminkbotschaften
Hier nun der zweite Teil meines Vergleichs der verschiedenen Mineralize Blushes.

Diesmal (v.l.n.r.):
Love Rock (Grand Duo LE)
Daft Pink (Colour Craft LE)



Der erste Eindruck

Auf dem Foto ist es leider nicht sehr gut zu erkennen, aber der erste Blick ins Töpfchen zeigt zwei vollkommen unterschiedliche Blushes. Nicht nur dass der Love Rock zwei Seiten aufweist, eine durchgängig farbige und eine marmorierte, er erscheint auch wesentlich wärmer und pinkfarbener als der Daft Pink. Der Daft Pink sieht beinahe ein wenig pflaumenfarben aus, ist vom Farbton her kühler und besitzt eine weiß-hellgelbe Maserung.

Swatches
v.l.n.r.: Daft Pink, Love Rock Monoseite, Love Rock gemaserte Seite


Der Vergleich
Zu Beginn möchte ich erwähnen, dass die Swatches recht naturgetreu wiedergegeben sind. Man erkennt sehr schön, dass der Daft Pink sowie die Mono-Farbseite des Love Rock farblich, als auch von der Wärme des Tones her verschieden sind. Wohingegen der Daft Pink eher dezent pink und recht warm auf der Haut erscheit, ist der Love Rock kräftiger und durchaus kühler. Vermischt man jedoch die Seiten des Love Rocks miteinander, so ist die daraus entstehende Farbe beinahe ein 1:1 Dupe des Daft Pink. Mit viel gutem Willen und auch nur bei deutlichem Hinsehen - wenn man wirklich gewillt ist, einen Unterschied festzustellen -, ist eine leichte Farbabweichung zu erkennen. Diese ist allerdings so minimal, dass ich sie nur der Form halber erwähnt habe. Der einzige deutlichere Unterschied zwischen den beiden ist der Shimmer. Der Love Rock hat ein weig gröbere und goldenere Shimmerpartikel gegenüber denen des Daft Pinks.

Fazit
Der Love Rock unterscheidet sich nur in der Mono-Farbseite vom Daft Pink. Wer zwischen den beiden überlegt, sollte versuchen noch einen Love Rock zu ergattern. Er ist durch die zwei verschieden gebackenen Seiten vielfältiger und wird dadurch zu drei Blushes in einem:
1. Mono-Farbseite - kühles, kräftiges Pink
2. Mono-Farbseite und marmorierte Seite vermischt (Wir erinnern uns: auf diese Art ist er dem Daft Pink zum Verwechseln ähnlich! :)) - unwesentlich wärmeres, helleres Pink
3. Marmorierte Seite - zartes, helles Pink
Sie ist ein toller Highlighter für Wangenknochen.

So, und das war es auch schon mit dem Vergleichen für heute. :) Ich würde mich freuen, wenn es euch gefallen hat und ich euch mit der einen oder anderen Überlegung, oder auch den Swatches, helfen konnte. Sagt mir doch, wie es euch gefallen hat - gerade so am Anfang ist MIR das eine große Hilfe!

Lieben Dank fürs Lesen und viele Grüße

MAC im Vergleich I: Hand-finish vs. Moonriver und Dainty

Eingestellt von Schminkmädchen um 09:48 0 Schminkbotschaften
So, ihr Lieben, wie versprochen habe ich mich gleich heute früh um halbwegs realitätsnahe Swatches der Mineralize Blushes bemüht.
Folgende Exemplare werden von mir genauer unter die Lupe genommen:

v.o.n.u.:
Moonriver (Grand Duo LE)
Hand-finish (Colour Craft LE)
Dainty



Der erste Eindruck

Bereits im Töpfchen fällt auf, dass der Hand-finish (abgesehen von den goldenen Venen) der Mono-Farbseite des Moonriver zum Verwechseln ähnlich sieht. Der Dainty hingegen ist deutlich dunkler und geht vom Farbton her einen Hauch mehr ins Orangene.
Nun könnte man MAC ja unterstellen, dass sie uns mit dem Hand-finish einen kaum abgewandelten Repromote des Moonriver untergejubelt haben. :) Ob dem so ist, zeigen die

Swatches
v.l.n.r.: Hand-finish, Moonriver, Dainty

Der Vergleich
Der Unterschied zwischen dem Hand-finish und dem Moonriver zum Dainty ist ziemlich deutlich. Beide Blushes sind vom Farbton her weniger orangestichig und auch heller; zudem weist der Daity, was man auf den Bildern recht deutlich erkennen kann, weniger Shimmer auf.

Doch auch der Hand-finish und der Moonriver unterscheiden sich in der Farbe sehr deutlich, anders als es der erste Blick ins Töpfchen vermuten ließ.
Der Hand-finish geht deutlich mehr ins Apricot als der Moonriver, der zugleich kühler ist. Der Shimmer ist bei beiden Blushes nahezu gleich.
Eines haben alle drei Blushes jedoch gemeinsam: Sie haben eine tolle Farbabgabe, ohne dass man aufpassen muss, beim ersten Mal zuviel aufzuehmen.

Fazit
Ich hätte euch gern etwas anderes gesagt, aber: es lohnt tatsächlich alle drei zu haben. :D
Wobei ich mich, müsste ich mich jetzt noch einmal entscheiden, wohl am Wärmegrad des Hand-finish und des Moonrivers orientieren und danach abwägen würde, welcher meinem Farbtyp eher entspricht. Bin ich ein eher kühler Typ, wäre wohl der Moonriver meine Wahl; stehen mir eher wärmere Farben, dürfte der Hand-finish mit. Obwohl ich dazu leider auch sagen muss, dass der Unterschied zwischen Wärme und Kühle auf den Wangen nicht mehr ganz so stark ist, wie auf dem Handrücken. Aber entscheidet selbst. :)

Teil II folgt im Anschluss!
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Schminkmädchen vergleicht: Mascara (Teil III)

Hallo, ihr Hübschen!

Nachdem ich als L'oréal VIP und bei der Rimmel Abschminkprämie zwei neue Mascara ergattern konnte, erweckte bei meinem letzten DM-Raubzug auch noch eine neue P2 Mascara meine Neugierde.

Ich möchte euch daher heute drei neue Mascara im Test gegen meinen bisherigen Liebling, die Multi Action Mascara von Essence, vorstellen und kann schon verraten, dass ihr sehr gespannt auf die Ergebnisse sein dürft. ;)

Wer die ersten beiden Teile meines Mascara Vergleichs verpasst hat, geht sich zunächst eine Runde schämen (:D) und folgt bei Interesse anschließend den beiden Links:

Teil I

Teil II

Der Test

Und hier sind sie, die Konkurrenten:

Siehe Bild oben (v.l.n.r.)
  • Essence Multi Action Mascara
  • P2 Yes to drama! Mascara
  • Rimmel Sexy Curves Mascara
  • L'oréal Telescopic Explosion Mascara
Die Fakten

Der Inhalt
Essence: 9 ml
P2: 12 ml
Rimmel: 8 ml
L'oréal: 8 ml

Der Preis
Essence: 2,49 Euro
P2: max. 3 Euro (Kassenbon adé! ^^)
Rimmel:
ca. 9 Euro
L'oréal: ca. 10 - 15 Euro

Die Versprechen

Essence: Extra Volumen, Länge, Schwung
P2: XXL Volumen, Länge und Schwung
Rimmel:
Extremes Volumen, vollere, geschwungenere Wimpern
L'oréal: Perfekt entfaltete, gleichmäßig aufgefächerte Wimpern für einen geöffneten Blick

Wissenswertes
Essence: Nur in Schwarz erhältlich, nur zu kaufen in Drogeriemärkten mit Essence Sortiment (z.B. DM, Drospa, Ihr Platz, etc.) Nicht wasserfest.
P2: Als Teil der P2 Daylife & Nightstyle LE erschienen, aber im regulären Sortiment weiterhin erhältlich. Nur als schwarze Variante zu bekommen, nicht wasserfest. Nur zu kaufen in DM-Märkten.
Rimmel:
Auch als wasserfeste Variante erhältlich.
L'oréal: Nur in Schwarz erhältlich, nicht wasserfest.

Die Bürstchen
Essence: Das Bürstchen ist mittelgroß, mit vollen Borsten und wenigen Lücken. Der Kopf verjüngt sich zur Spitze hin, wird etwas schmaler.
P2: Der Kopf der Mascara ist im Vergleich zum Essence Bürstchen größer, weniger dicht und mit deutlich sichtbaren Abständen zwischen den Borsten. Auch er läuft zur Spitze hin schmal zu. Zudem beherbergt der Bürstenkopf als einziger der vier getesteten Mascara feine Fasern, die sich um die eigenen Wimpern legen und sie verlängern und verdichten sollen.
Rimmel:
Eine 3-Kugel-Bürste, die anders als die vorherigen Mascara keine Faserborsten besitzen, sondern gänzlich aus Plastik bestehen. Die Kugeln besitzen verschiedene Größen, die durch schmale Abstände voneinander getrennt sind. Die hinterste der Kugeln ist die volumenmäßig größte. Ihr folgt die mittlere, recht kleine Kugel und an der Spitze findet sich ein etwas längeres, vom Durchmesser der mittleren Kugel identisches, Pendant.
L'oréal: Das einzige Gummibürstchen im Test. Die Form erinnert sehr an die hinterste Kugel der Rimmel-Mascara: Sie ist mit den zur Mitte hin aufsteigenden und an Höhe gewinnenden Borsten lediglich vom Volumen her größer.

v.o.n.u.: Essence, P2, Rimmel, L'oréal
Die Testvoraussetzungen
Foundation und Puder aufgetragen, keine Wimpernzange.

Der Test
Achtung: Leider sind die Testbilder anders angeordnet, als die zuvor eingehaltene Reihenfolge der beschriebenen Mascara. Achtet daher unbedingt auf die nebenstehende Beschriftung!
(Um das Bild zu vergrößern, bitte drauf klicken!)

Bisheriger Testsieger Essence Multi Action
Die Wimpern werden toll definiert, bekommen ein unglaublich schönes Volumen, werden verlängert und verdichtet. Allerdings muss aufgepasst werden, dass man die Härchen nicht übertuscht, da sie sonst verkleben. Hier hat man aber einen großen Spielraum und muss nicht allzu vorsichtig sein.


Rimmel London Sexy Curves Mascara
Die Mascara war eine absolut positive Überraschung, denn nicht nur fällt die Arbeit mit dem Plastikbürstchen und den daran angebrachten Kugeln sehr leicht (man kann sie wie eine normale Mascara anwenden und zusätzlich mit dem vorderen Bereich einzeln nachdefinieren) und man gelangt mit den verschiedenen Stufen sehr gut an sämtliche Bereiche der Wimpern, auch das Ergebnis überzeugt! Die Wimpern sind lang, geschwungen und bekommen einen beinahe romantischen Look. Bei den vorderen Wimpern muss man sich ein wenig mehr Mühe machen und überhaupt nimmt das Tuschen ein wenig mehr Zeit in Anspruch, aber man kann sich nicht "vertuschen": Die Wimpern verkleben auch nach längerem Anmalen nicht und auch Patzer sind mit dem Bürstchen nur sehr schwer zu erzielen.

L'oréal
Telescopic Mascara
Das Bürstchen ist sehr ungewohnt in der Anwendung. Man muss sich zunächst entscheiden, welchen Bereich der Wimpern man zuerst tuschen möchte - ob man von der Mitte ausgehend nach links und rechts wandert, oder von innen nach außen bzw. umgekehrt beginnt -. Die Handhabung an den Wimpern ist auch gewöhnungsbedürftig und bei einem einmaligen Testlauf nicht wirklich zu durchschauen. Ich habe daher verschiedene Auftragsweisen probiert und bin letztendlich dazu übergegangen, die Wimpern von der Mitte nach außen in kurzen zusammenhängenden Strichen von unten nach oben zu tuschen und zum Schluss den Innenwinkel zu definieren. Ganz optimal empfand ich diese Art und Weise allerdings nicht, weswegen vielleicht auch das Ergebnis nicht wirklich überzeugte: Die Wimpern wirkten sehr unterschiedlich im Volumen, aber immerhin verlängert
. Durch die mühevolle lange Arbeit an den Wimpern wird nicht nur viel Zeit in Anspruch genommen, auch die Wimpern müssen mehrfach übertuscht werden und verkleben dadurch leicht. Dazu kommt, dass sich einmal ein richtiger Mascaraklumpen (Fragt mich nicht, wo der her kam!?) in den Wimpern verfangen hat, der nur sehr umständlich zu entfernen war und das Endergebnis nicht gerade verbessert hat.

P2 Yes to drama! Mascara
Das Ergebnis beim Tuschen wird mit jedem Moment des Einsatzes der Yes to drama besser. Man benötigt eine kleine Weile, um den gewünschten Endeffekt zu erreichen, dieser erzielte bei mir jedoch einen wahren "Wow-Effekt", sodass ich direkt nach dem ersten Tuschen mit der Kamera ins Bad gestürmt bin, um ein Beweisfoto zu machen - deshalb auch der Lidstrich. ;) Die Yes to drama schafft es, die Wimpern zu verlängern, ihnen Schwung zu geben und sie dezent zu verdichten. Dezent nur im Vergleich mit der Multi Action, die die Wimpern noch ein wenig plüschiger macht. Die Yes to drama erschafft einen natürlich dramatischen Effekt - natürlich weil die Wimpern perfekt getrennt werden, trotzdem voluminös und verdichtet aussehen, ohne pornös zu wirken; dramatisch weil der Augenaufschlag einfach toll aussieht -, außerdem verzeiht sie ein zu übereifriges Tuschen und arbeitet sogar mit jedem Tuschvorgang besser.
Die Größe der Bürste erscheint nur beim ersten Ansetzen hinderlich, man findet sich sehr schnell ein und benötigt beim Tuschen nicht länger als bei normal großen Bürstchen.

Fazit

Platz numero 1 teilen sich die Multi Action Mascara von Essence und mein neuer Liebling die P2 Yes to drama. Beide Mascara erreichen genau das, was ich von einer Mascara erwarte und zaubern einen voluminösen, verdichteten, schwungvollen Augenaufschlag, der sich sowohl im Alltag als auch zu Festlichkeiten sehen lassen kann.
Die Yes to drama besitzt gegenüber der Multi Action sogar unglaubliche 1/3 mehr Inhalt und das bei beinahe gleichem Preis. Die Yes to drama ist für mich lediglich etwas schwerer zu beziehen (und sicher auch für viele von euch), da sie nur im DM zu finden ist.

Der zweite Platz war nicht etwa deswegen schwer zu bestimmen, weil die drittplatzierte Mascara nur um eine Nasenlänge dahinter lag - im Gegenteil, sie hat einen deutlichen Abstand zu meiner Nummer 2! Sie nämlich - Platz Nr. 2 -, macht ein so schönes Ergebnis, dass ich sie beinahe bei den Spitzenreitern platziert hätte. Die Rede ist von der Rimmel Sexy Curves Mascara.
Ich mag den weichen, romantischen und verlängerten Look den sie kreiert. Jedoch - und das war ausschlaggebend für Platz 2 - nicht jeden Tag. Außerdem ist sie mit etwa 9 Euro deutlich teurer als seine beiden Konkurrenten und daher werde ich vor einem Nachkauf erst einmal gut überlegen. :)

Auf dem letzten Platz ist die L'oréal Telescopic Explosion gelandet. Ganz einfach weil mir die Handhabung zu umständlich ist und mich der ungleichmäßige Effekt nicht überzeugt. Außerdem hat mich der Mascara-Klumpen, der sich während des Tuschens in meinen Wimpern verfangen hat, regelrecht entsetzt. So etwas ist mir noch nie - nicht mal mit einer preiswerten Mascara - wiederfahren und darf einfach nicht sein. Wäre mir das am Morgen passiert und hätte ich dann erst mit einem Wattestäbchen auf Klümpchenfang gehen müssen, wäre die Mascara wohl vor Wut gleich im Mülleimer gelandet. ^^ (Da ich aber nirgends mehr hin musste und dann und wann ein sonniges Gemüt besitze, hat sie vorerst ein kuscheliges Plätzchen in der hintersten Ecke meines Schminktischs bekommen. :D)

Dankeschön an alle, die den kompletten Test gelesen haben. Weniger Text ist für mich als Quasseltante einfach nicht drin. ;)

Falls ihr ähnliche, oder gänzlich andere Erfahrungen habt, freue ich mich über einen Kommentar oder Schnattereien in der Schnatterbox. :)

Liebe Grüße


Schminkmädchen vergleicht: Mascara (Teil II)

Hallo, ihr Lieben!

Ich habe zwei neue Mascara bekommen und sie bereits getestet. Meine Erfahrungen mit der
  • Volum'Up von Agnès B. und der
  • Black Mania von Essence
v.o.n.u.: möchte ich gern mit euch im zweiten Teil meines Mascara-Tests teilen. Wer Teil I verpasst hat und wer wissen möchte, mit welchem Testsieger ich die beiden heutigen Mascara vergleiche, der kann hier noch einmal nachlesen:

KLICK
Die Fakten

Getestet werden

  • Agnès B. Volum'Up Mascara
  • Essense Black Mania Mascara
  • Testsieger von Teil I: Essence Multi Action Mascara
Der Inhalt
Agnès B.: 7,7 ml
Essence Black Mania: 8 ml
Essence Multi Action: 9 ml

Der Preis
Agnès B.: regulärer Preis 18,00 Euro; aktuell im Angebot für 12,50 Euro
Essence Black Mania: 2,49 Euro
Essence Multi Action:
2,49 Euro

Die Versprechen
Agnès B.: 7 x mehr Volumen, mehr Dichte und Schwung ohne zu verklumpen
Essence Black Mania: Extra Volumen
Essence Multi Action:
Extra Volumen, Länge, Schwung



Wissenswertes
Agnès B.: Patentierte Spiralbürste, weiche Wachse für Volumen, widerstands-
fähige Wachse für Schwung, fixierende Wirkstoffe für extra langen Halt, erhältlich in den Farben: Tief-Braun, Schickes Schwarz
Essence Black Mania: Mit Carbon Black Pigmenten für intensives Schwarz, n
ur in Schwarz erhältlich, nur zu kaufen in Drogeriemärkten mit Essence Sortiment (z.B. DM, Drospa, Ihr Platz, etc.), eventuell Limited bzw. Sonderedition?
Essence Multi Action: Nur in Schwarz erhältlich, nur zu kaufen in Drogeriemärkten mit Essence Sortiment (z.B. DM, Drospa, Ihr Platz, etc.)

Die Bürstchen
Agnès B.: Das Bürstchen des Agnès B ist ziemlich lang und daher recht umständlich. Gerade die kürzeren Härchen zum Lidwinkel hin können nur mit viel Mühe getuscht werden. Ansonsten nimmt die Mascara gut Farbe aus dem Röhrchen auf, im vorderen Teil sogar etwas zuviel.
Essence Black Mania: Die Black Mania habe ich gekauft, da mich das Bürstchen sehr an das der Multi Action erinnert hat. Bis auf dass die Borsten weniger dicht und länger als die der Multi Action sind, ist mir kein weiterer Unterschied aufgefallen.
Essence Multi Action: Das Bürstchen ist dem des Black Manias recht ähnlich, hat jedoch dichtere und um ein Wenig kürzere Borsten. Die Form ist nahezu identisch.

v.o.n.u.: Agnès B. Volum'Up, Essence Black Mania, Essence Multi Action



Die Testvoraussetzungen
Foundation und Puder aufgetragen

Der Test
ohne Einsatz einer Wimpernzange!
(Um das Bild zu vergrößern, bitte drauf klicken!)

Testsieger Essence Multi Action
Die Wimpern werden toll definiert, bekommen ein unglaublich schönes Volumen, werden verlängert und verdichtet. Allerdings muss aufgepasst werden, dass man die Härchen nicht übertuscht, da sie sonst verkleben.

Agnés B. Volum'Up
Die Wimpern werden filigran getrennt, erhalten Länge und Volumen. Allerdings ist es sehr umständlich mit dem vorderen Teil des Bürstchens die Wimpern am Innenwinkel zu tuschen, da die Bürste einfach sehr groß ist. Außerdem ist man immer dazu gezwungen, diesen vorderen Borstenteil an der Mascarahülle oder einem Tuch abzustreifen, da sie dort (verschwenderisch) viel Farbe aufnimmt. Im Laufe des Tages kommen leider ein paar abgefallene Schwarze Pünktchen rund um das Auge zum Vorschein.

Essence Black Mania

Die Wimpern werden ungleichmäßig getrennt und auch ungleichmäßig mit Volumen versorgt. An Länge erhalten sie, aber nicht übermäßig. Die unteren Wimpern werden jedoch ganz schön definiert.

Fazit

Gewinner ist zum zweiten Mal die Multi Action Mascara von Essence. Sie gibt das Versprechen von Volumen, Länge und Schwung - und hält es auch! Zudem ist sie mit dem meisten Inhalt unter den Testkandidatin - auch gegenüber der Black Mania von Essence, die bei 1 ml weniger Inhalt genauso viel kostet -, unglaublich günstig.

Platz Nummer 2 konnte sich die Volum'Up von Agnès B. ergattern. Sie trennt die Wimpern anders als die Multi Action - wesentlich filigraner -, was mir sehr gut gefällt, meine Wimpern aber auch sehr unscheinbar wirken lässt. Gerade wenn ich (und das tue ich jeden Tag) einen breiten Lidstrich trage. Außerdem krümelt sie ein wenig, was ein No-Go ist, gerade wenn man sich nicht den ganzen Tag im Spiegel betrachten und im Gesicht rumwischen kann.

Schlusslicht bildet die Black Mania Mascara von Essence. Sie gibt es ganz neu im Sortiment, allerdings war sie nicht neben den regulären Mascara eingebettet, sondern stand mit weiteren neuen Produkten ein wenig abseits im Essence Regal. Vielleicht also ist dies eine Sonderaktion und die Mascara nicht immer erhältlich.
Besoders traurig bin ich darüber allerdings nicht. Die Wimpern bekommen, ohne dass man sie zuviel tuscht, nicht das gewünschte Volumen, das ich gern hätte und von der Multi Action kenne. Auch muss man sich mit den kürzeren Härchen sehr abmühen, dass sie überhaupt etwas Volumen bekommen, was den Effekt hat, dass die Wimpern nur ungleichmäßig an Höhe gewinnen.

Dankeschön fürs Lesen!

Liebe Grüße


MAC im Vergleich plus Quicktipp Anwendung: Brush #231 vs. Coastalscents Pink Oval Taklon Lip Brush

Ich bin wieder auf einen Dupe gestoßen bzw. auf einen Pinsel, der sich diesen Titel verdienen möchte. Dieses Mal geht es um den vermeintlichen Bruder vom MAC Pinsel #231.

Vorneweg: beide Pinsel sind kleine Multitalente und können viel mehr als das, was sie eigentlich leisten sollen. Um zu erfahren, was man mit ihnen alles anstellen kann - einfach weiterlesen. ;)

Die Konkurrenten
v.o.n.u.: MAC 231, Coastalscents Pink Oval Taklon Lip Brush

Die Testkriterien
  • Der erste Eindruck
  • Das Bürstchen
  • Quicktipp: Die Anwendungsmöglichkeiten
  • Der Preis
  • Der Auftrag
  • Das Waschen
Der erste Eindruck
Von der Aufmachung her - vom Design -, unterscheiden sich die beiden Pinsel grundlegend: Wohingegen der MAC Pinsel in klassischem Schwarz aufwatet und sowohl den Unternehmensnamen als auch eine Modellnummer trägt, ist er Coastalscents Pinsel frei von jeglicher Beschriftung und kommt in einem äußerst hübschen Rosa daher. Der MAC Pinsel ist hochwertiger und schwerer in der Verarbeitung und im Material robuster: Die Pinselhaare sind in einem Metallschaft eingefasst, der Coastalscents besitzt lediglich einen aus Plastik. In der Pinsellänge jedoch finden beide Testkandidaten eine Gemeinsamkeit (ca. 15cm).

Das Bürstchen
v.o.n.u.: MAC 231, Coastalscents Pink Oval Taklon Lip Brush


Das Bürstchen
Die Borsten der beiden Pinsel sehen auf den ersten Blick beinahe identisch aus. Lediglich die weißgefärbte Spitze des MAC 231 nimmt ein wenig mehr Raum ein, als die des Coastal Scents Pinsel (gut zu erkennen auf den Bildern).
Macht man sich die Mühe und misst die Härchen ab, so sind beide Borsten ca. 0,7 mm lang. Mit viel Fantasie ist der MAC 231 ein wenig breiter, als der Coastal Scents; nachgemessen entspricht diese Fantasie einem halben Millimeter. Die Pinselborsten sind bei beiden Testkandidaten aus synthetischem Haar.
Der "Drucktest" auf dem Handrücken lässt erste (nicht unbedingt qualitative!) Unterschiede deutlich werden: Der Coastalscents gibt weniger nach als der MAC 231, bei dem die Härchen so gut wie bis zum Metallschaftanfang beweglich sind. Die Borsten des Coastal Scents Pinsels biegen sich bereits ab der Mitte nicht mehr so leicht mit und bleiben relativ starr in der Form.
Eine weitere Gemeinsamkeit findet sich in der Verjüngung der Haare nach vorn hin.

Quicktipp: Die Anwendungsmöglichkeiten
Das sagen die Hersteller:
MAC: "Zum Auftragen und professionellen Verblenden von Lidschatten. Flacher Pinsel in Paddel-Form, der professionell und geschmeidig Übergänge glättet. Geeignet für pudrige oder cremige Konsistenzen."

Coastal Scents: Veganer Pinsel zum Auftragen von Lippenfarbe.

Ich bin der Meinung, die Pinsel können noch weitaus mehr! Und da ich meine nachfolgenden Behauptungen natürlich getestet habe, denke ich es nicht nur, sondern weiß dass dem so ist. :)
Beide Pinsel habe ich ausprobiert...

... am Auge:
  • Die Pinsel mussten ihr Können im Deifinieren der Lidfalte und zum nach oben hin Ausblenden beweisen. Hier schnitt der MAC 231 aufgrund seiner beweglicheren Härchen deutlich besser ab.
  • Im Lidinnenwinkel trugen beide Pinsel Lidschatten präzise und gut deckend auf. Zweimal Daumen hoch!
  • Auch pudrige sowie cremige Lidschatten und Bases tragen beide Pinsel gut, der MAC 231 sehr gut auf. Der Coastal Scents ist auch hier durch seine störrischen Borsten ein wenig in seinem Tun gehindert.
  • Die Augenbrauen lassen sich mit beiden Pinseln gut nachziehen. Verwendet habe ich dazu einen pudrigen Lidschatten.
  • Jetzt kommt die absolute Überraschung: Die Pinsel tragen im Kinderspiel und äußerst präzise einen Lidstrich mit Geleyelinern (getestet habe ich mit MACs Fluidline) auf - sowohl dünn, als auch etwas breiter. Ich habe erst vor ca. drei oder vier Jahren mit dem Lidstrich ziehen angefangen (Grobmotorikerin ^^) und mich vor dem Einsatz des MAC 209 in Kombination mit dem Blacktrack Fluidline sehr schwer getan. Noch immer zu ungeschickt bin ich im Umgang mit einem angeschrägten Pinsel (Angled Brush), umso überraschter war ich, als mir der Lidstrich mit beiden Pinseln auf Anhieb und gänzlich mühelos gelang.
    Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren!! :D
... auf den Lippen:

Sowohl der MAC 231 als auch der Pinsel von Coastal Scents eignen sich hervorragend, um Lippenstift und/oder Gloss aufzutragen. Durch die Verjüngung der Haare gelingen präzise Linien, die relativ festen Borsten beider Pinsel malen auch die restlichen Lippen gleichmäßig aus.

Der Preis
MAC: 18 Euro, in Deutschland zu erwerben in MAC Stores oder Countern, in einigen Douglas Filialen und Douglas Online
Costal Scents: 1,99 US-Dollar (je nach Kurs 1,39 Euro), zu erwerben bei Coastal Scents

Der Auftrag
Hiermit ist die Linienstärke der Pinsel gemeint. Geswatched habe ich mit rotem Lippenstift, jeweils einmal sehr vorsichtig (um die feinste Pinselstärke zu zeigen) und einmal mit etwas mehr Druck (um einen großflächigeren Auftrag zu simulieren):
v.r.n.l.: Coastal Scents, MAC

Vorneweg: die Linien gehen noch präziser, was gerade am Auge von vielen gewünscht sein wird. Man erkennt aber in diesem Fall sehr deutlich, dass der Coastalscents ein wenig grober ist, was die Linienstärke angeht. Der MAC im Vergleich trägt feiner, aber auch dezenter auf.

Das Waschen
Pinsel zuvor zum Auftrag von rotem Lippenstift benutzt

Ich benutze zum Waschen den MAC Pinselreiniger und/oder den Beautyblender Cleanser. Der MAC 231 ließ sich relativ leicht reinigen. Um richtig schön weiß zu werden, wurde jedoch der Beautyblender Cleanser benötigt. Nach dieser Wäsche war der Pinsel wieder strahlend weiß und wie neu.

Der Coastal Scents Pinsel wurde leider weder mit dem MAC Pinselreiniger richtig sauber, noch mit dem Beautyblender Cleanser. Auch der zweite Pinsel, den ich besitze und der mit dem roten Lippenstift beschmutzt war, wurde nicht restlos sauber.
Mit etwas Mühe jedoch dürfte dies gelingen, allerdings kostet es Zeit und Nerven, was bei einem Pinsel nicht sein dürfte, der für cremige Konsistenzen konzipiert ist.

Das Fazit


Die beiden Pinsel sind vielseitiger, als ihr Ruf und für experimentierfreudige Beauties sowie Beauties, die gern von Alleskönnern umgeben sind, genau das Richtige.
Der Coastal Scents Pinsel ist nicht nur ein sehr guter Dupe, sondern auch eine echte Alternative zum MAC 231.
Bis auf die Reinigung hat er in beinahe jedem Punkt ebenso überzeugt wie der 231 von MAC und ist zudem unglaublich günstig. Selbst wer jetzt immer noch skeptisch ist, kann bei dem Preis eigentlich nichts falsch machen. :)

Auch kleine Romane gehen irgendwann einmal zu Ende. Wie auch dieser. :)

Dankeschön fürs Lesen und einen schönen Abend

MAC im Vergleich: Peppermint Patti vs. Mini B. Pastell-Grün von Agnès B.

Der Peppermint Patti Nagellack aus der MAC Sugarsweet LE war unglaublich beliebt und durch die zusätzliche Limitiertheit auf nur 3 Stores in Deutschland auch rasend schnell ausverkauft. Da ich nicht wusste, ob ich noch einen ergattere, habe ich nach einem Dupe gesucht und auch geglaubt, ihn gefunden zu haben: der Mini B. feet in Pastell-Grün von Agnès B.

Ob der Mini B. von Agnès B. dem Peppermint Patti ein Konkurrent ist, habe ich getestet. :)

Die Testkriterien
  • Der erste Eindruck
  • Der Inhalt
  • Der Preis
  • Die Farbe
  • Der Auftrag
  • Die Trockenzeit
  • Das Ablackieren
Der erste Eindruck
Das Mini B. Fläschchen ist deutlich schmaler als das des MAC Nagellacks und mit silberner Kappe versehen. Der Peppermint Patti hingegen besitzt wie alle MAC Nagellacke ein schwarzes Deckelchen. Auch hat er keine LE-Verpackung, sondern ist wie die regulären MAC Lacke gestaltet.

Der Inhalt
MAC: 10ml
Agnès B.: 6ml

Der Preis
MAC: 12 Euro
Agnès B: regulär 6,30 Euro, aktuell (und immer mal wieder) im Angebot für 2,99 Euro

Die Farbe
Ich habe den Mini B. in Pastell-Grün blind bestellt und war bei seinem Eintreffen von der Farbe ziemlich überrascht. Vorneweg: sie ist wirklich sehr hübsch, aber auch ohne den Peppermint Patti direkt daneben stehen zu haben, deutlich pastelliger.
Ich habe also den Peppermint Patti gezückt und den direkten Vergleich im Fläschchen gemacht. Mein erster Eindruck war richtig: der Peppermint Patti ist deutlich dunkler und weniger milchig als de Mini B., der eher hellgrün-pastellig, als mintfarben ist.
Auch auf den Nägeln sieht man die Farbunterschiede sehr deutlich:

v.l.n.r.: MAC Peppermint Patti, Agnès B. Mini B. feet Grün-Pastell


Der Auftrag
MAC: Der Peppermint Patti lässt sich in einer Schicht nicht deckend und auch nur streifig auftragen. Um ein ebenmäßiges, deckendes Ergebnis zu erzielen werden drei Schichten benötigt. Auffällig ist, dass der Lack im Laufe des Lackierens aller 10 Nägel deutlich zähflüssiger wird und sich immer streifiger auftragen lässt. Auch die dritte Schicht ist nur mit etwas Mühe eben aufzutragen.

Agnès B: Auch der Mini B. lässt sich in der ersten Schicht nur streifig auftragen, deckt jedoch mit der zweiten Schicht perfekt.

Die Trockenzeit
Sowohl die drei Schichten des Peppermint Patty als auch die zwei Lackierungen des Mini B. trocknen innerhalb von 10 Minuten so, dass man mit dem Finger herüber fahren kann. Nur 20 Minuten später sind beide Lacke stoßfest.

Das Ablackieren
Das Ablackieren ist bei vielen Lacken eine Qual; man werkelt unendlich lang an den Nägeln herum und verfärbt oftmals die Haut drum herum.
Ich liebe die MAC Nagellacke dafür, dass sie so unglaublich einfach abzulackieren sind. Kaum 5-10 Sekunden pro Finger benötige ich, um sämtliche Farbe restlos und ohne die Nagelhaut zu verfärben abzubekommen. Das habe ich bisher bei keinem Lack erlebt (erst recht nicht bei mehr als einer dünnen Schicht) und bin sehr, sehr angetan.
Umso überraschter war ich, als sich der Mini B. ebenso schnell von meinen Nägeln löste, keine Rückstände hinterließ und auch die Haut um den Nagel herum nicht verfärbte. Daumen hoch für beide Lacke!

Das Fazit

Ein Dupe vom Peppermint Patti ist der Mini B. feet Pastell-Grün leider nicht. Sein Grün ist viel pastelliger und geht vom Farbton her weniger ins Mintgrüne als der Ton vom Peppermint Patti. Die Farbe vom Mini B. ist bisher jedoch einzigartig, zumindest für den günstigen Preis. Wem sie also gefällt, der sollte nicht länger zögern, ihn in seiner Sammlung aufzunehmen. :)

Ich danke euch fürs Lesen!
Habt einen schönen Abend

MAC im Vergleich: Stars'n'Rockets vs. NYX Purple

Erstaunlich wie viele Dupes man glaubt zu entdecken (feiner Deutsch :D), wenn man sich erst einmal mehr mit dem Thema beschäftigt. Ich habe wieder einen ausfindig gemacht, der im Folgenden gegen das beliebte MAC Must Have antreten muss.

Die Konkurrenten

v.l.n.r.: NYX Single Eyeshadow Purple, MAC Stars'n'Rockets

Der Vergleich

Die Optik und Farbe
Der Blick ins Töpfchen zeigt zwei von der Farbnuance her unterschiedliche Eyeshadows. Der Purple von NYX ist, wie sein Name es bereits vermuten lässt, deutlich fliederfarbener als der Stars'n'Rockets, der sich mehr dem Pink ansiedelt. Beide Lidschatten sind duochromatisch und besitzen einen blauen Shimmer, der im ersten Eindruck vollkommen identisch ist.

Die Menge
Im direkten Vergleich fällt rein optisch die größere Fläche des NYX Purple auf. Auch im Gewicht spiegelt sich diese Einschätzung wieder: Der Purple besitzt 2g Produkt, der Stars'n'Rockets nur 1,3g.

Das Finish
MAC Stars'n'Rockets: Veluxe Pearl
NYX Purple: Hier ist kein Finish angegeben. Der Lidschatten ist jedoch wesentlich buttriger und leichter aus dem Töpfchen zu entnehmen.

Preis
NYX Purple: NYX Single Eyeshadows kosten in den USA zwischen 3,50 und 5 Dollar (je nach Kurs zwischen 2,45 und 3,50 Euro), in Deutschland gibt es sie ab 7,50 Euro.
MAC Stars'n'Rockets: Den Lidschatten gibt es wie bei MAC üblich einmal im Pott für 16,50 Euro, oder als Refill für Paletten für 12 Euro.

Swatches
Base: MAC Soft Ocre Paintpot
v.l.n.r.: Purple, Stars'n'Rockets


1. Reihe v.l.n.r. ohne Base: Purple, Stars'n'Rockets
2. Reihe v.l.n.r. mit Base (Blacktrack Fluidline): Purple, Stars'n'Rockets

Die Auswertung

Ohne Base unterscheiden sich die Lidschatten zwar im Farbton, jedoch besitzen sich dieselbe Eigenschaft im Shimmer: Sie sind duochromatisch. Dieser bläuliche Shimmer tritt beim Stars'n'Rockets ohne Base stärker hervor, doch auch beim Purple ist er deutlich sichtbar. Deutlich farbintensiver werden die Lidschatten auf einer Base. Ich habe MACs Paintpot Soft Ochre genommen, aber auch die Urban Decay Primer Potion und die Too Face Shadow Insurance machen einen Unterschied zum aufgetragenen Lidschatten ohne Base.
Auf einer schwarzen Base intensivieren sich sowohl der Farbton, als auch der bläuliche Shimmer. Die Lidschatten kommen wesentlich brillianter und violetter raus. Interessant ist, dass die schwarze Base die Farbunterschiede zwischen den beiden Eyeshadows fast gänzlich minimiert - der Purple und der Stars'n'rockets sehen sich hier zum Verwechseln ähnlich.

Das Fazit


Die Farbunterschiede der beiden Eyeshadows, ohne und mit einer neutralen Base aufgetragen, rechtfertigen den Kauf beider Lidschatten. Wer aufgrund des Duochromes sich für einen der beiden Lidschatten entscheiden möchte und davon ausgeht, dass er ihn auf einer schwarzen Base aufträgt, der kann sich ruhigen Gewissens für den Purple entscheiden.

Wer Interesse an dem NYX Lidschatten, oder allgemein an der Produktpalette von NYX hat, kann bei mir gern die Bezugsquellen erfragen. :)

Liebe Grüße

Schminkmädchen vergleicht: Mascara

Wenn es etwas gibt, ohne das ich nie aus dem Haus gehen würde, selbst wenn ich sonst komplett ungeschminkt bin, ist Mascara.

Das bisschen Farbe auf den Wimpern und der Schwung, den sie durch das Aufhübschen bekommen, lässt einen an manchen Tagen frischer erscheinen, als man wirklich ist. Und da wir solche Tage nicht nur alle kennen, sondern sie auch immer wieder ungewollt durchleben müssen, dachte ich mir, ich helfe euch ein wenig dabei die ultimative "Frischmach-Mascara" zu finden.

Also, Augen auf für:

Die Konkurrenten

v.l.n.r.: Artdeco All in One, L'oreal Double Extension, Essence Multi Action

Die Fakten

Der Inhalt
Artdeco:
8 ml
L'oreal: 2x 6ml
Essence: 9 ml

Der Preis
Artdeco:
ca. 13 Euro
L'oreal: ca. 10 - 13 Euro
Essence: ca. 2,49 Euro

Die Versprechen
Artdeco:
Länge, Flexibilität, Fülle
L'oreal: Kräftigung, Verlängerung: bis zu 60% mehr Länge, perfekte Trennung
Essence: Extra Volumen, Länge, Schwung

Wissenswertes
Artdeco:
Parfümfrei, erhältlich in den Farben: Black, Brown, Blue, Lilac, Green
L'oreal: Zwei-Phasen-Mascara: weiße Seite Grundierung, Verlängerung (mit Ceramid R und pflanzlichen Fasern zur Verlängerung der Wimpern), schwarze Seite Farbe und Verlängerung; erhältlich in den Varianten: Carbon Black (intensives Schwarz, bis zu 70% Verlängerung), Waterproff Black 01, Technologie Beauty Tubes
Essence:
Nur in Schwarz erhältlich, nur zu kaufen in Drogeriemärkten mit Essence Sortiment (z.B. DM, Drospa, Ihr Platz, etc.)

Die Bürstchen
v.on.u.: Artdeco, L'oreal, Essence

Die Testvoraussetzungen
Nichts als die ungeschminkte, verschlafene Wahrheit! :)

Der Test
ohne Einsatz einer Wimpernzange!

Artdeco - All in One
Ich muss sagen, ich bin überrascht - und das im positiven Sinne! Die All in One Mascara verlägert und füllt die Wimpern, außerdem bekommen sie einen schöne Schwung. Allerdings muss man ein wenig mehr tuschen, um den oben gezeigten Effekt zu erreichen. Übertreibt man es und bürstet die Wimpern darüber hinaus, verkleben sie allerdings sehr stark. Es muss also unbedingt der richtige Moment abgepasst werden!
Es empfiehlt sich hier der Einsatz einer Wimpernzange, um der Mascara ein wenig die Arbeit für Volumen abzunehmen - das nämlich ist der Grund, wieso man dazu neigt mehrfach nachzutuschen.

L'oreal - Double Extension
Die Double Extension war jahrelang mein Liebling unter den Mascaras. Im Test schneidet sie bei gleichzeitiger Benutzung der Base und der Grundierung am schlechtesten ab. Die Wimpern werden gegenüber den anderen beiden Testkandidaten weniger verdichtet, verkleben leicht und haben weniger Volumen und Länge. Zudem werden die vorderen kurzen Wimpern überhaupt nicht schön definiert.
Ein wenig besser sieht das Ergebnis aus, wenn man die weiße Base weglässt, allerdings ist dies ja nicht Sinn und Zweck der Mascara.

Essence - Multi Action
Die viel gehypte und durch und durch gelobte Mascara von Essence ist bei mir schon vor einiger Zeit eingezogen, mehrfach nachgekauft worden und seither tagtäglich in Benutzung. Sie ist zusammen mit der Artdeco Mascara die Wimperntusche, die den Versprechungen der Hersteller und meinen Erwartungen am ehesten entspricht.
Die Wimpern werden toll definiert, bekommen ein unglaublich schönes Volumen, werden verlängert und verdichtet. Auch hier muss allerdings wieder aufgepasst werden, dass man die Härchen nicht übertuscht, da sie sonst verkleben. Allerdings lässt die Multi Action hier zuviel Wagemut leichter zu, als die Artdeco.

Fazit

Meine alte und zukünftige Nummer 1 ist die Multi Action von Essence. Sowohl was das Finish der Wimpern als auch den Preis angeht (sagenhaft günstige 2,49 Euro - das sind 5 Multi Action Mascara für 1 Mascara der Konkurrenten!), schlägt sie die Mitbewerber - im wahrsten Sinne des Wortes - um Längen.
Ich kann sie guten Gewissens empfehlen und möchte jeden, der sie noch nicht probiert hat, dazu anhalten die eigene Lieblingsmascara mit ihr zu vergleichen. Bei 2,49 Euro könnt ihr wirklich kaum etwas falsch machen.

Nummer 2 ist die Artdeco Mascara, die mich wirklich überzeugt hat. Allerdings neige ich dazu, es dann und wann ein wenig zu gut mit meinen Wimpern zu meinen, was sehr unschön und mit Abschminken enden kann. Das, zusammen mit dem Preis, lässt sie im direkten Vergleich mit der Nummer eins doch ziemlich alt aussehen. Ich werde sie nicht nachkaufen.
Allerdings ist die Farbvielfalt der All in One wirklich herausragend. Wer auf der Suche nach farbigen Mascara und nicht halb so grobmotorisch ist wie ich, der sollte sie testen gehen. :)

Das Schlusslicht ist meine Langzeitgeliebte, die Double Extension Mascara von L'oreal. Mit Base war sie für meine Wimpern schon immer relativ unbrauchbar, da die Wimpern einfach zu schnell verkleben. Das Ergebnis ist ansprechend, aber im Gegensatz zu den beiden Erstplatzierten, nicht ganz so überzeugend. Zudem ist sie mit 10 Euro im Angebot und 13 Euro aufwärts außerhalb einer Aktion einfach zu teuer.

Tipps und Tricks

Haltbarkeit
Bei allen Mascaras, ob nun den drei genannten oder Tusche im Allgemeinen, ist besonders wichtig sie regelmäßig auszutauschen. Als Richtwert kann man vielleicht 6 Wochen nennen; manche Mascara, oder eine unsachgemäße Lagerung, erfordern es jedoch sie eher wegzuwerfen.

Hygiene
Benutzt nur im Ausnahmefall Fremdmascara von Familie, Freunden oder Bekannten. Besonders empfindliche Augen neigen zur Unverträglichkeit, außerdem werden so unschöne Krankheiten wie Bindehautentzündungen rasend schnell übertragen.

Anwendung
Um ein Nachkaufen eurer Mascara möglichst lang hinaus zu zögern, lasst die Tusche so wenig wie möglich mit Luft in Berührung kommen. Das heißt: verzichtet auf Pumpen (dadurch wird mehr Luft hineingepumpt, als Farbe herausgeholt wird!) und kreist stattdessen das Bürstchen im Mascararöhrchen. Außerdem ganz wichtig: die Mascara nach dem Benutzen immer gleich und fest verschließen.

Das waren sie also, meine drei Mascara-Lieblinge im direkten Vergleich. Schreibt mir doch, welche eure Lieblingsmascara ist und welche Fehlkäufe bereits hinter euch liegen. Ich freu mich drauf! :)

Liebe Grüße

MAC im Vergleich: Signed, Sealed vs. Poppy Noir

Nachdem ich nun stolze Besitzerin beider Graphic Garden Paletten bin und mir überlege, wie ich die einzelnen Eyeshadows am besten kombinieren kann, ist mir bei der Fresh Cut Palette der braune Ton (Poppy Noir) ins Auge gesprungen. Da ich noch immer kein Backup vom Signed, Sealed habe, der perfekt dafür ist um meine Augenbrauen nachzuziehen und die Lidfalte abzudunkeln, habe ich mich gefragt, ob der Poppy Noir nicht die ideale Nachbetzung wäre. Genau dem werde ich heute auf die Spur gehen. :)

Die Konkurrenten
links Signed, Sealed, rechts daneben Poppy Noir (unten links)

Die Testkriterien

Die Fakten - Signed, sealed
  • matte² Finish: So farbintensiv wie Pigmente bei gleichzeitiger matter, butterweicher Textur.
  • discontinued: Der Farbton ist nicht mehr in Deutschland erhältlich und nur noch schwer im Ausland (z.B. England, USA), oder mit viel Glück über Ebay zu bekommen.
  • Farbe: Kühles bis neutrales Dunkelbraun ohne sichtbaren Shimmer.
  • Verkaufsformen: Als Lidschatten im Pott, oder als Refill für Paletten.
Die Fakten - Poppy Noir
  • Velvet Finish: Seidenweich im Auftrag, hohe Farbabgabe.
  • Limited: Der Farbton ist limitiert und ausschließlich in der aktuellen Graphic Gardens Kollektion erhältlich.
  • Farbe: Neutraler Braunton mit subtilen multidimensionalen Shimmerpartikeln, die jedoch auf der Haut nur bei direktem Licht sichtbar sind.
  • Verkaufsformen: Einer von sechs limitierten Lidschatten in Palettenform.
Der erste Eindruck

Sowohl Signed, Sealed als auch der Poppy Noir wirken im Töpfchen nicht gäzlich matt. Der Signed, Sealed hat kaum sichtbare kühle multidimensionale Shimmerpartikel, die vom Poppy Noir treten etwas stärker hervor und wirken vom Grundton her goldig warm, sind jedoch multidimensional und sehr fein. Wohingegen der Signed, Sealed relativ kühl wirkt, erscheint der Poppy Noir recht warm und besitzt einen deutlich rot-violetten Unterton.

Swatches
li. Signed, Sealed, re. Poppy Noir

Auf der Haut sind die Farbunterschiede ebenso deutlich zu erkennen wie im Töpfchen: Der Signed, Sealed ist wesentlich dunkler als der Poppy Noir, ein Shimmer ist nicht mehr erkennbar. Der Poppy Noir ist ohne direkten Lichteinfall ebenso matt wie sein Konkurrent, allerdings wird im Sonnenlicht der multidimensionale Shimmer sichtbar.
Beide Farbtöne passen auf den Augebrauen aufgetragen sehr gut zu dunkelbrauen bis schwarzen Haarfarben. Der Poppy Noir shimmert zwar ein wenig, allerdings ist dieser Shimmer selbst bei Sonnenlicht subtil und mehr zu erahnen als wirklich sichtbar.

Fazit
Ich werde sowohl den Signed, Sealed als auch den Poppy Noir zum Nachzeichnen meiner Brauen verwenden; den Poppy Noir allerdings nur solange bis jemand mich auf den Shimmer anspricht. :D

So, jetzt wisst ihr bescheid. ^^

Lasst mich doch eure Erfahrungen mit den neuen Paletten wissen, oder zeigt mir Fotos eurer Looks mit ihnen!

Liebe Grüße


MAC im Vergleich II: Daft Pink vs. Love Rock

Hier nun der zweite Teil meines Vergleichs der verschiedenen Mineralize Blushes.

Diesmal (v.l.n.r.):
Love Rock (Grand Duo LE)
Daft Pink (Colour Craft LE)



Der erste Eindruck

Auf dem Foto ist es leider nicht sehr gut zu erkennen, aber der erste Blick ins Töpfchen zeigt zwei vollkommen unterschiedliche Blushes. Nicht nur dass der Love Rock zwei Seiten aufweist, eine durchgängig farbige und eine marmorierte, er erscheint auch wesentlich wärmer und pinkfarbener als der Daft Pink. Der Daft Pink sieht beinahe ein wenig pflaumenfarben aus, ist vom Farbton her kühler und besitzt eine weiß-hellgelbe Maserung.

Swatches
v.l.n.r.: Daft Pink, Love Rock Monoseite, Love Rock gemaserte Seite


Der Vergleich
Zu Beginn möchte ich erwähnen, dass die Swatches recht naturgetreu wiedergegeben sind. Man erkennt sehr schön, dass der Daft Pink sowie die Mono-Farbseite des Love Rock farblich, als auch von der Wärme des Tones her verschieden sind. Wohingegen der Daft Pink eher dezent pink und recht warm auf der Haut erscheit, ist der Love Rock kräftiger und durchaus kühler. Vermischt man jedoch die Seiten des Love Rocks miteinander, so ist die daraus entstehende Farbe beinahe ein 1:1 Dupe des Daft Pink. Mit viel gutem Willen und auch nur bei deutlichem Hinsehen - wenn man wirklich gewillt ist, einen Unterschied festzustellen -, ist eine leichte Farbabweichung zu erkennen. Diese ist allerdings so minimal, dass ich sie nur der Form halber erwähnt habe. Der einzige deutlichere Unterschied zwischen den beiden ist der Shimmer. Der Love Rock hat ein weig gröbere und goldenere Shimmerpartikel gegenüber denen des Daft Pinks.

Fazit
Der Love Rock unterscheidet sich nur in der Mono-Farbseite vom Daft Pink. Wer zwischen den beiden überlegt, sollte versuchen noch einen Love Rock zu ergattern. Er ist durch die zwei verschieden gebackenen Seiten vielfältiger und wird dadurch zu drei Blushes in einem:
1. Mono-Farbseite - kühles, kräftiges Pink
2. Mono-Farbseite und marmorierte Seite vermischt (Wir erinnern uns: auf diese Art ist er dem Daft Pink zum Verwechseln ähnlich! :)) - unwesentlich wärmeres, helleres Pink
3. Marmorierte Seite - zartes, helles Pink
Sie ist ein toller Highlighter für Wangenknochen.

So, und das war es auch schon mit dem Vergleichen für heute. :) Ich würde mich freuen, wenn es euch gefallen hat und ich euch mit der einen oder anderen Überlegung, oder auch den Swatches, helfen konnte. Sagt mir doch, wie es euch gefallen hat - gerade so am Anfang ist MIR das eine große Hilfe!

Lieben Dank fürs Lesen und viele Grüße

MAC im Vergleich I: Hand-finish vs. Moonriver und Dainty

So, ihr Lieben, wie versprochen habe ich mich gleich heute früh um halbwegs realitätsnahe Swatches der Mineralize Blushes bemüht.
Folgende Exemplare werden von mir genauer unter die Lupe genommen:

v.o.n.u.:
Moonriver (Grand Duo LE)
Hand-finish (Colour Craft LE)
Dainty



Der erste Eindruck

Bereits im Töpfchen fällt auf, dass der Hand-finish (abgesehen von den goldenen Venen) der Mono-Farbseite des Moonriver zum Verwechseln ähnlich sieht. Der Dainty hingegen ist deutlich dunkler und geht vom Farbton her einen Hauch mehr ins Orangene.
Nun könnte man MAC ja unterstellen, dass sie uns mit dem Hand-finish einen kaum abgewandelten Repromote des Moonriver untergejubelt haben. :) Ob dem so ist, zeigen die

Swatches
v.l.n.r.: Hand-finish, Moonriver, Dainty

Der Vergleich
Der Unterschied zwischen dem Hand-finish und dem Moonriver zum Dainty ist ziemlich deutlich. Beide Blushes sind vom Farbton her weniger orangestichig und auch heller; zudem weist der Daity, was man auf den Bildern recht deutlich erkennen kann, weniger Shimmer auf.

Doch auch der Hand-finish und der Moonriver unterscheiden sich in der Farbe sehr deutlich, anders als es der erste Blick ins Töpfchen vermuten ließ.
Der Hand-finish geht deutlich mehr ins Apricot als der Moonriver, der zugleich kühler ist. Der Shimmer ist bei beiden Blushes nahezu gleich.
Eines haben alle drei Blushes jedoch gemeinsam: Sie haben eine tolle Farbabgabe, ohne dass man aufpassen muss, beim ersten Mal zuviel aufzuehmen.

Fazit
Ich hätte euch gern etwas anderes gesagt, aber: es lohnt tatsächlich alle drei zu haben. :D
Wobei ich mich, müsste ich mich jetzt noch einmal entscheiden, wohl am Wärmegrad des Hand-finish und des Moonrivers orientieren und danach abwägen würde, welcher meinem Farbtyp eher entspricht. Bin ich ein eher kühler Typ, wäre wohl der Moonriver meine Wahl; stehen mir eher wärmere Farben, dürfte der Hand-finish mit. Obwohl ich dazu leider auch sagen muss, dass der Unterschied zwischen Wärme und Kühle auf den Wangen nicht mehr ganz so stark ist, wie auf dem Handrücken. Aber entscheidet selbst. :)

Teil II folgt im Anschluss!

 

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